Woher kommt die Idee
Die Idee des Spendenparlaments wurde erstmals in Hamburg erfolgreich umgesetzt. Mittlerweile sind es 16 deutsche Parlamente sowie je eines aus Belgien und Österreich, die die Arbeit aufgenommen haben.
Das Hamburger SpendenparlamentDas Brüsseler SpendenparlamentDas Wiener Spendenparlament
Mitwirkung der Parlamentsmitglieder
Durch Mitgliederbeitragszahlung wird das einzelne Mitglied zum Parlamentarier bzw. zur Parlamentarierin. In der Ratsdebatte beteiligt es sich aktiv an der inhaltlichen Ausrichtung der Projekte und befindet über die Höhe der Unterstützungszahlung.
Argumente für die Unterstützung
Die Mitglieder des Zürcher Spendenparlaments sind nicht gewählt und sie repräsentieren darum nicht das Volk. Sie bilden vielmehr eine zivilgesellschaftliche Kraft, die sich für soziale und kulturelle Projekte im Bereich der Integration einsetzt.
Das Zürcher Spendenparlament will die staatlichen und kommunalen Institutionen nicht von ihrer spezifischen Verantwortung für die Lösung der sozialen Probleme entbinden. Es trägt aber dazu bei, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre individuelle Verantwortung nicht einfach an die politischen, karitativen oder kirchlichen Institutionen delegieren, sondern in einer aktiven Debatte mitbestimmen.
Durch die unterstützten Projekte trägt das Zürcher Spendenparlament zur Kommunikation zwischen den verschiedenen sozialen, ethnischen oder religiösen Milieus bei und fördert so das gegenseitige Verständnis sowie die Integration der unterschiedlichen Generationen, Kulturen und Religionen.
Der Mitgliederbeitrag wurde mit Fr. 500 jährlich bewusst relativ hoch angesetzt. Damit soll signalisiert werden, dass Personen, die selber wenig Einkommen haben, ihr knappes Geld nicht noch weiter dividieren sollen. Vielmehr sollen Personen angesprochen und zu einer aktiven Mitarbeit eingeladen werden, die über ein gutes Einkommen verfügen.
